Auf der Belegstelle Glashütte wurden nun alle Drohnenvölker gezielt entweiselt. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Abschnitt in der späten Saisonphase und dient in erster Linie der Sicherstellung optimaler Pflegebedingungen für die noch schlüpfenden bzw. vorhandenen Drohnen.

Mit den bereits fortgeschrittenen Durchgängen der Saison richtet sich der Fokus nun klar auf Qualität und Stabilität der letzten beiden Belegstellentermine. Durch die Entweiselung verändert sich das Brut- und Pflegeverhalten der Völker in einer Weise, die eine besonders intensive Betreuung der Drohnen ermöglicht.

Beste Pflegebedingungen für reife Drohnen

Weisellose Völker zeigen ein deutlich angepasstes Verhalten in der Brutorganisation. Diese Veränderung wird gezielt genutzt, um die bereits vorhandenen Drohnen bis zur vollständigen Geschlechtsreife bestmöglich zu versorgen. Gerade in dieser Phase der Saison ist eine konstante und durchgängige Pflege entscheidend, um die Leistungsfähigkeit der Drohnen bis zum Ende zu erhalten. Andernfalls würden die Völker jetzt die noch vorhandenen Drohnen zeitig in der sog. Drohnenschlacht abtreiben. Weil Drohnen sich nicht selbst versorgen können und mit fortschreitender Saison eine zunehmende Belastung für die Völker werden, muss durch die Entweiselung dafür gesorgt werden, dass die Arbeiterinnen weiterhin die Drohnen füttern und pflegen.

Das Ziel dieser Maßnahme ist klar definiert: Die letzten beiden Belegstellendurchgänge sollen unter Bedingungen stattfinden, die eine hohe Qualität der Begattungsergebnisse gewährleisten. Die Drohnenvölker bleiben dabei stabil und arbeitsfähig, während die Pflegeintensität auf einem konstant hohen Niveau gehalten wird.

Fokus auf Qualität der letzten Begattungen

Mit Blick auf die verbleibenden Durchgänge der Saison steht die Qualität der Anpaarung im Mittelpunkt, jetzt sind die letzten Drohnenrahmen gerade geschlüpft oder laufen in den kommenden Tagen aus. Durch die Entweiselung der Drohnenvölker wird sichergestellt, dass die vorhandenen Drohnen optimal gepflegt werden und ihre volle Paarungsfähigkeit erreichen können. Die jetzige Maßnahme trägt dazu bei, auch in der späten Saisonphase stabile Bedingungen zu schaffen und die bestmöglichen Begattungsergebnisse für die Beschicker zu erzielen.