Belegstellenbegleitkarte

Die Belegstellenbegleitkarte ist ein zentrales Instrument für die Organisation und Verwaltung von Begattungseinheiten auf Belegstellen. Sie dient in erster Linie der eindeutigen Identifizierung der Begattungseinheiten sowie der Dokumentation der Abstammung der enthaltenen Königinnen. Für Beschicker und Belegstellenleiter ist die Belegstellenbegleitkarte daher ein unverzichtbares Hilfsmittel, um reibungslose Abläufe und eine nachvollziehbare Zuchtarbeit sicherzustellen.

Die Hauptaufgabe der Begleitkarte besteht darin, jede Begattungseinheit eindeutig einem Besitzer zuzuordnen und die Abstammung der Königin klar zu dokumentieren. Dies ermöglicht es der Belegstelle, die korrekte Zuweisung bei der Abholung sicherzustellen und die Abläufe auf der Station effizient zu gestalten. Darüber hinaus erleichtert die Karte den Beschickern die Kontrolle über ihre Zuchtlinien, insbesondere bei der Nutzung mehrerer Durchgänge oder der Beschickung mit unterschiedlichen Abstammungen.

Pflichtangaben und praktische Handhabung

Für eine sachgerechte Nutzung auf der Belegstelle Glashütte müssen auf der Karte folgende Informationen enthalten sein: Name, Anschrift und Kontaktdaten (Telefonnummer) des Beschickers, sowie optional die Abstammung der Königin, das Schlupfdatum, das Züchterkürzel und die Nummer des Opalithplättchens. Diese Angaben gewährleisten, dass die Karte sowohl organisatorisch als auch züchterisch ihren Zweck erfüllt.

Aus praktischer Sicht empfiehlt es sich, die Belegstellenbegleitkarten einlaminiert zu verwenden. Dies schützt sie vor Witterungseinflüssen und erlaubt eine wiederholte Nutzung über mehrere Jahre hinweg. Außerdem sollte die Karte gut sichtbar am Deckel der Begattungseinheit angebracht werden, um eine schnelle Identifikation zu ermöglichen.

Für die Beschickung unterschiedlicher Belegstellen ist es darüber hinaus sinnvoll, Karten in verschiedenen Farben je Belegstelle zu drucken. So kann bereits anhand der Farbe die jeweilige Belegstelle erkannt werden. Auf der Karte selbst sollte zusätzlich die Belegstelle mit Kurzzeichen oder Name vermerkt sein, um Missverständnisse bei der Zuweisung der Einheiten zu vermeiden.

Empfehlungen zur Standardisierung

Eine standardisierte Vorgehensweise bei der Nutzung der Belegstellenbegleitkarte trägt entscheidend zur Effizienz der Station bei. Folgende Empfehlungen haben sich auf der Belegstelle Glashütte bewährt:

  • Einheitliches Layout: Alle Karten sollten nach einem festen Schema gestaltet sein, sodass die relevanten Informationen sofort sichtbar sind.
  • Farbcodierung: Jede Belegstelle erhält eine eigene Farbe, um die visuelle Identifikation zu erleichtern.
  • Einlaminieren: Karten werden wetterfest und können von Jahr zu Jahr wiederverwendet werden.
  • Sichtbare Anbringung: Die Karte sollte auf dem Deckel der Begattungseinheit fixiert werden, damit sie beim Transport und bei der Abholung sofort erkennbar ist.

Durch diese Maßnahmen werden Fehler reduziert, die Zuweisung der Einheiten beschleunigt und die Dokumentation der Zuchtlinien für den Züchter erleichtert.

Fazit

Die Belegstellenbegleitkarte ist mehr als ein bürokratisches Hilfsmittel; sie ist ein zentrales Organisationsinstrument für jede Belegstelle. Für die Beschicker der Belegstelle Glashütte im Segeberger Forst bedeutet dies konkret: Sie sorgt für eindeutige Zuordnung, optimierte Abläufe und sichere Differenzierung der Königinnen, auch bei parallelen Begattungsdurchgängen. Durch Einlaminieren, Farbcodierung und einheitliches Layout lässt sich die Karte zudem standardisieren und wiederverwenden, was sowohl den Beschickern als auch der Belegstellenleitung zugutekommt.