Mit dem Beginn des Frühjahrs ist jetzt im März der optimale Zeitpunkt gekommen, um gemeinsam mit dem Bienensachverständigen oder dem zuständigen Veterinär die Futterkranzproben zu entnehmen um das Gesundheitszeugnis ausstellen zu lassen.
Die Untersuchung dieser Probe auf Amerikanische Faulbrut ist eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme und bildet die zwingende Grundlage für die Ausstellung des Gesundheitszeugnisses. Gerade im Hinblick auf die bevorstehende Belegstellensaison ist es wichtig, diesen Schritt frühzeitig einzuplanen und nicht bis kurz vor der Beschickung zu warten.
In dieser Jahreszeit verfügen die Bienenvölker in der Regel über ausreichend Futterkränze, sodass eine fachgerechte Probenentnahme problemlos möglich ist. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für die Laboruntersuchung im zuständigen Landeslabor sowie für die anschließende Ausstellung der amtstierärztlichen Bescheinigung durch das Veterinäramt. Die Entnahme der Futterkranzprobe erfolgt üblicherweise in Begleitung eines Bienensachverständigen oder durch das Veterinäramt selbst, um sicherzustellen, dass die Probe korrekt genommen und ordnungsgemäß zur Untersuchung eingereicht wird.
Die Laboruntersuchung dient dem Nachweis, dass keine Sporen der Amerikanischen Faulbrut vorhanden sind. Nur bei einem negativen Untersuchungsergebnis kann das Gesundheitszeugnis ausgestellt werden. Dieses Gesundheitszeugnis – offiziell als amtstierärztliche Bescheinigung für das Verbringen von Bienenvölkern gemäß § 5 Absatz 1 der Bienenseuchen-Verordnung bezeichnet – ist eine zwingende Voraussetzung für das Verbringen von Bienenvölkern und Begattungseinheiten und damit auch für die Beschickung einer Belegstelle.
Ohne ein gültiges Gesundheitszeugnis ist eine Anlieferung auf der Belegstelle nicht zulässig. Dies gilt ausnahmslos und dient dem Schutz aller beteiligten Imkereien sowie der Sicherstellung seuchenfreier Zuchtbedingungen. Wer die Futterkranzprobe jetzt im März entnehmen lässt, schafft Planungssicherheit für die gesamte Zuchtsaison und vermeidet zeitlichen Druck oder organisatorische Engpässe kurz vor den Belegstellenterminen.
