Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen Ende Februar wurden heute an der Belegstelle Glashütte die Drohnenvölker beprobt. Das hervorragende Flugwetter bot ideale Bedingungen für die Entnahme der Proben und einen ersten gröberen Blick in die Völker nach der Winterperiode.
Von den Drohnenvölkern wurde eine Futterkranzprobe gezogen. Diese standardisierte Untersuchungsmethode dient dem Nachweis von Sporen der Amerikanischen Faulbrut (AFB) durch mikrobiologische Untersuchung im Labor. Dabei wird Futter aus dem Bereich nahe des Brutnestes entnommen, da sich dort mögliche Sporenbelastungen am zuverlässigsten nachweisen lassen. Die Proben werden jetzt zeitnahe zur Untersuchung eingeschickt.
Für uns ist diese Maßnahme ein selbstverständlicher Bestandteil eines verantwortungsvollen Belegstellenbetriebs. Wir erwarten nicht nur von den Beschickern den Nachweis AFB-freier Völker, sondern stellen ebenso sicher, dass auch unsere eigenen Drohnenvölker frei von Amerikanischer Faulbrut sind. Nur durch beidseitige Sorgfalt lässt sich das hohe seuchenhygienische Niveau gewährleisten, das für einen sicheren und erfolgreichen Belegstellenbetrieb erforderlich ist.
Die heutige Durchsicht zeigte vitale Völker mit guter Futterversorgung. Das frühe, stabile Flugwetter lässt jetzt, nach den kalten und verschneiten Wochen, auf einen zügigen Start in die kommende Saison hoffen.
Sobald die Untersuchungsergebnisse vorliegen, werden wir weiter informieren.
